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Sonntag, 29.4.18 – Berat & Abreise

DSC00732 KopieDa wir am vorherigen Tag keine Zeit für Berat gehabt hatten, blieb uns nur der frühe Vormittag um die Stadt zu besichtigen, denn halb 1 mittags mussten wir schon wieder am Flughafen bei Tirana sein.
In diesem Fall klingelte der Wecker gegen 5Uhr morgens, also gefühlt mitten in der Nacht. In dem Hostel gab es nur drei Badezimmer, die wir glücklicherweise zu der frühen Stunde für uns alleine hatten.

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Die Sonne linste gerade hinter den Bergen hervor, als wir gegen um 6 zu unserem Morgenspaziergang aufbrachen.
Es war überraschend kalt draußen, da halfen auch die Strickjacken nicht wirklich.
Außer uns waren nur wenige Leute unterwegs und das obwohl besonders zu dieser frühen Stunde die Altstadt im goldenen Morgenlicht fast schon magisch wirkt.

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Wir erklommen den steilen Berg zur Burg Berats über eine der schmalen Straßen. Dabei wurde uns so warm, dass wir es später eher verfluchten, die Jacken mitgenommen zu haben, denn auch die Sonne tat ihr Übriges, um die kühlen Temperaturen ansteigen zu lassen.
Wir hatten im Hostel den Tipp bekommen, dass es auf halber Strecke einen kleinen, etwas wilderen Weg zu einem der Nebeneingänge des Festungsbereichs gibt und dass man dort keinen Eintritt zahlen muss, wobei ich bezweifle, dass frühmorgens schon jemand Geld verlangt.

Von der Burg aus hatten wir einen traumhaften Blick über die Flussebene und die Neustadt von Berat. Im Morgendunst wirkte die Landschaft wie aus einem Gemälde entnommen.

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Wir erkundeten ein wenig das Areal, auf dem es nicht nur Ruinen und Überreste der alten Burg gibt, sondern auch jede Menge Wohnhäuser, weshalb man schnell den Eindruck gewinnt in einer eigenständigen kleinen Stadt zu sein.

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Gegen 8Uhr waren wir wieder unten im Altstadtviertel Mangalem, dem Berat die Bezeichnung „Stadt der tausend Fenster“ verdankt, denn hier stehen die traditionellen Häuser mit ihren großen Fenstern dicht an dicht.
Wir folgten dem Fluss zur osmanischen Steinbrücke, um zurück ins Gorica Viertel zu unserem Hostel zu gelangen, denn langsam hatten wir Hunger und wollten noch auf unserer Terrasse frühstücken, bevor wir Berat verlassen mussten.

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DSC00877Bei Auschecken wirkte der junge Mann an der Rezeption etwas verwundert, als wir berichteten, dass wir schon gegen 6Uhr morgens losgezogen waren, aber anders hätten wir von Berat ja gar nichts gesehen.
Generell war es sehr schade, dass wir nur so wenig Zeit für diese wundervolle Stadt hatten.
Für das nächste Mal würde ich Tirana einfach weglassen und direkt vom Flughafen nach Berat fahren, denn der Weg dorthin war gut ausgebaut und nach zwei Stunden erreichten wir den Flughafen.

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Wir ließen das Auto direkt vor dem Terminal stehen, da wir ein wenig darauf setzen, dass sich die Mietwagenfirma aufgrund des Zeitdrucks auf dem Parkplatz das Auto vielleicht nicht so genau anschauen würden, denn irgendwie klang es mittlerweile lauter als noch zu Beginn.
Doch keiner der Mitarbeiter wollte den Wagen überhaupt sehen, es reichte einfach, den Schlüssel am Tresen abzugeben und schon war alles geklärt.

DSC00880Die restliche Wartezeit verbrachten wir vor dem Terminal mit Trinken und Essen, bevor es zurück über Belgrad nach Berlin ging.
Am Terminal in Tegel wurden wir nach etwas Wartezeit vom Parkplatzshuttle abgeholt und zurück zu meinem Auto gebracht. Diesmal war der Fahrer ein junger Italiener, der uns vor lauter Flirten und Komplimenten nicht mehr gehen lassen wollte. Es war ein recht amüsanter Schluss zu unserer Reise.

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Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr positiv von Albanien überrascht war. Wir sind vielen sehr netten und hilfsbereiten Menschen begegnet, besonders die jüngere Generation kann super mit Englisch glänzen. Es gab viele kulturelle und landschaftliche Hightlights zu entdecken und wenn der Müll, der vielerorts an jeder Ecke zu finden ist, minimiert wird und die Straßen teils noch deutlich verbessert werden, ist der Reiz den Albanien ausmacht, sicher noch größer.

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