Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Festungvon Gjirokastra

Mittwoch, 25.4.18 – Gjirokastra, Syri i Kaltër, Saranda

FrühstückDas Frühstück fand bei strahlenden Sonnenschein auf der Gartenterrasse statt. Es gab wieder einiges aus der albanischen Küche und wir hatten noch Zeit uns von den Kindern, die zur Schule mussten, zu verabschieden.
Nachdem wir unser Zimmer geräumt hatten, machten wir einen abschließenden Spaziergang oberhalb der Festung entlang. Besonders von der Altstadtabgewandten Seite wird erkennbar wie riesig die alte Burganlage eigentlich ist und dabei ist höchstens die Hälfte begehbar, was schade ist.
Gegen 10 verließen wir Gjirokastra Richtung Saranda.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auf der Strecke, etwa eine Stunde entfernt von Gjirokastra, befindet sich das sogenannte „Blaue Auge“ von Albanien, Syri i Kaltër. Diese Karstquelle ist die wasserreichste Quelle des Landes und besonders in der Hauptsaison ein Besuchermagnet.
Wir folgten zunächst einer recht gut befahrbaren Straße, die sich durch das Gebirge schlängelte.

das Blaue Auge
DSC00043 KopieIrgendwann führte eine Ausschilderung zum Syri i Kaltër nach rechts und der Weg wurde zur Schotterpiste.
Bei einem Herrn am Eingang des Gebiets bezahlten wir 200Lek und weiter ging es immer den Schotterweg entlang, sicher bald 10 Minuten.
Auf dem Parkplatz standen nur ein paar Autos und auf dem weitläufigen Gelände verliefen sich die wenigen Besucher.
Es führten schmale Brücken über den rauschenden Fluss und wir folgten einem Pfad durch das dichte Grün bis zur Quelle.
Obwohl man das Gefühl hat, in der Wildnis zu sein, war der nächste Souvenirstand nicht weit.
Das Wasser der Quelle war wunderschön blau und herrlich klar. Von einer etwas wackligen Aussichtsplattform konnte man sogar direkt von oben auf die Quelle hinabblicken.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir spazierten ein wenig über das Gelände, wo es mehrere kleine Restaurants gab und auch Bungalows zum Übernachten.
Ich hatte mit der Vermieterin unserer Wohnung in Saranda ausgemacht, dass wir gegen 14Uhr ankommen würden und somit hatten wir noch sehr viel Zeit, die wir am blauen Wasser bei Kaffee und Cola in einem Restaurant verbrachten und die Natur um uns herum genossen.

DSC00520 Kopie

DSC00139 KopieWir erreichten Saranda etwas früher als geplant, aber vor dem mehrstöckigen Neubau, in dem sich die gemietete Wohnung befand, blickte uns eine ältere Dame erwartungsvoll entgegen, als wir mit dem Auto ankamen. Sie stellte sich als die Mutter unserer Vermieterin vor.
Das Gebäude stand zu 60% leer, bis auf die wenigen Wohnungen, die von Touristen oder Einheimischen genutzt wurden.
Wir hatten vom Balkon einen traumhaften Ausblick auf das Meer und die gegenüberliegende Insel Korfu. Auch generell war die Wohnung sehr schön, toll ausgestattet und stilvoll eingerichtet.

Wir entspannten ein wenig auf dem Balkon und begaben uns gegen halb 6 in die Innenstadt von Saranda.
Saranda selbst ist keine wirklich schöne Stadt, es gibt wenig Altes zu bewundern, denn der Bauboom hat Saranda völlig im Griff. Zahlreiche neue Wohnkomplexe wurden errichtet, viele aber fristen ihr Dasein als Bauruine vor sich hin.
Im Sommer ist die Stadt sehr beliebt bei Touristen, weshalb es dann schwierig wird, ein Zimmer zu mieten, doch im April war vieles geschlossen oder stand leer.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nachdem wir die Uferpromenade rauf und runter flaniert waren, deckten wir uns in einem kleinen Einkaufsladen mit Lebensmitteln ein und verbrachten den Abend auf dem Balkon.

Werbeanzeigen