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nahe Jablanica

Samstag, 4.11.17 – Abreise

Gegen halb 9 verabschiedeten wir uns von Mostar, unseren Vermieter hatten wir leider nicht mehr angetroffen.
DSC03975 KopieDurch beeindruckende Täler, die schon fast an Canyons erinnerten, fuhren wir zurück Richtung Sarajevo. Zeitweise hingen Wolken und Nebelfetzen vor den Bergen fest, was der ganzen Szenerie eine wunderbar herbstliche Stimmung verlieh.
Wir hatten recht viel Zeit, weshalb wir noch einmal einen kleinen Abstecher in die Altstadt von Konjic machten, allerdings ohne zu halten.
Zwischenzeitlich wurde der Nebel nahe Jablanica dichter, aber das störte nicht weiter. Dabei passierten wir den Stausee Jablaničko jezero, von dem aber außer einem kleinen Rinnsal nichts mehr zu sehen war. Bei späterer Recherche habe ich nur rausfinden können, dass im Januar 2017 das Wasser komplett abgelassen worden war und dabei bis zu 2 Millionen Fische verendeten.

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In Sarajevo selbst ignorierten wir erst einmal den Flughafen und fuhren noch ein wenig ziellos durch die Gegend.
In einem kleinen verqualmten Straßenrestaurant erstanden wir Pita mit Käse und Spinat. Die Verständigung funktionierte hervorragend mit Händen und Füßen.

Bevor wir den Mietwagen zurückbrachten, tankten wir für günstige 32€ voll.
Die Übergabe des Autos verlief ohne Probleme und so konnten wir das noch warme Pita am Gehwegrand genüsslich verspeisen.
DSC04021 KopieDa wir ausreichend Zeit nach dem Einchecken hatten, verbrachten wir die verbliebene Zeit vor dem Flughafengebäude in der Sonne. Katrin las ihr Buch weiter, doch da meines gerade nicht so spannend war, entschloss ich mich ein wenig an der Straße entlang zu gehen.
Dabei machte sich ein Autofahrer auf der anderen Seite bemerkbar, den ich allerdings aufgrund des Verkehrslärmes kaum verstand. Es war sicher ein interessantes Bild, wie wir uns gegenseitig über die Straße anbrüllten. Irgendwann verstand ich, dass er mich in die Innenstadt nach Sarajevo mitnehmen wollte, was ich dankend ablehnte, da ich schließlich auf den Flug wartete. Ich glaube, er fuhr inoffiziell Taxi, um sich etwas dazuzuverdienen.

Die Heimflüge selbst waren diesmal bedeutend entspannter und verliefen ohne Probleme, genauso wie die Rückgabe meines Autos in Prag.
Im dichten Nebel passierten wir in der Nacht die deutsche Grenze und hatten wieder heimischen Boden oder den Füßen.

 

Gesamtkosten:
– Parkplatz Prag: 22€
– Flug pro Person gesamt: 256€
– Mietwagen: ca 180€ + 1x Tanken 33€
– Unterkunft Sarajevo gesamt: 14€
– Unterkunft Mostar gesamt: 100€
– Unterkunft Dubrovnik gesamt 39€
– Bus nach Dubrovnik und zurück pro Person: 25€

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