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Donnerstag, 2.03.2017

Unser letzter Tag in Tromsø.
Nach dem Frühstück schickte ich erst einmal meine Postkarten vom Postzentrum nahe des Hafens ab, denn irgendwie hatte es sich als relativ schwierig herausgestellt, Briefmarken zu bekommen.
Wir beschlossen noch ein wenig durch die Umgebung zu fahren. Unser Weg führte uns zurück aufs Festland nach Breivikeidet.

Die Straße endete dort als Sackgasse am Fährhafen. Bis auf einige parkende Autos und einem jungen Paar, das aber abfuhr als wir ankamen, waren wir die einzigen Personen am Hafen. Die Fähre war gerade auf dem Weg über den Ullsfjord zum gegenüberliegenden Ufer.

 

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Wir spazierten ein wenig am Kai und am gefrorenen Strand entlang, von wo man einen tollen Blick auf die spitzen hohen Berge der Lyngsalpen und dem Ort Svensby auf der anderen Fjordseite hat.

Am Strand lagen einige Eisschollen und die Wellen hatten zur Flutzeit interessante Muster im Sand hinterlassen.
Von Breitvikeidet aus, wo es sogar einen Golfplatz gibt, folgten wir einer Straße, die ins Gebirge zu führen schien. Ein LKW, der aus dieser Richtung kam, hatte uns verleidet, denn wo ein Lastwagen herkommt, muss es ja auch etwas geben, was er anliefern kann.

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Die Straße endete wieder am Ullsfjord, an dessen Ufer sich mehrere kleine Ortschaften erstreckten, die durch eine schmale Straße verbunden waren.
Wir folgten dieser bis zu ihrem Ende. Dort gab es einen kleinen Steinstrand. Die Berge spiegelten sich herrlich im ruhigen Wasser. Es herrschte eine angenehme Stille.
Einer der Orte verfügte sogar über einen Supermarkt mit Zapfsäule, was in vielen der unzähligen kleinen Orte in Norwegen nicht selbstverständlich ist.

 

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Das Gegenufer wirkte nur einen Katzensprung entfernt, doch gab es dorthin keine Verbindung. Also man sollte sich genau überlegen, wohin es einen hier zieht, denn das was auf Karten sehr nahe wirkt, kann in der Realität riesige Umwege bedeuten.

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Am Nachmittag kehrten wir in unsere Unterkunft zurück, um Koffer zu packen, aufzuräumen und die Heimreise vorzubereiten.

Für den Abend war Bewölkung vorhergesagt, doch da ein Blick in den abendlichen Himmel noch recht große Wolkenlücken versprach, forderten wir unser Glück noch einmal heraus, was sich auch schnell auszahlte.
Unser Auto parkte hinter dem Hotel und dem Appartement. Kurz bevor wir einstiegen, bemerkte ich wieder einmal eine langgezogene Wolke direkt über dem Häusern. Diesmal ließ sich sogar das Polarlicht über dem hell erleuchteten Tromsø blicken.
Wir fuhren ein Stück, doch da die Intensität gerade auf ihren Höhepunkt zu zusteuern schien und man ja nie weiß, wie lang das anhält, suchten wir uns nahe des Flughafens eine Parkmöglichkeit.

Dort war es zwar alles andere als dunkel, doch für einige Fotos war das Leuchten am Himmel stark genug.
Wir folgten der Straße Richtung Skulsfjord, während die Aurora über der Bucht von Tromsø schwebte.
Sobald wir diese verließen, wurde die Wolkendecke dichter, bis irgendwann nur noch ein ganz schwaches Leuchten hinter den Wolken auf den Fotos zu erkennen.
An dieser Stelle brachen wir ab. Das Glück war uns mehr als hold gewesen. Fast drei Abende in Folge hatten wir das Polarlicht erleben dürfen. Mehr als man sich hätte wünschen können und das bei traumhaften Wetter. Also alles richtiggemacht.

 

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Die Wochen vor und nach unserem Urlaub war der Himmel in Tromsø durchgehend bedeckt. Sowas ist eben nicht beeinflussbar.

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