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Freitag, 28.10. – Osaka

Am Morgen wirkte das Wetter noch trocken, aber wir nahmen vorsichtshalber die neuen Regenschirme mit.
Zu Fuß überquerten wir eine der Brücken über den Fluss, um zum Umeda Sky Building zu kommen. Von weitem sah die Brücke deutlich kürzer aus, als sie sich dann beim Darüberlaufen entpuppte.
Die Stadt wirkte fast etwas futuristisch mit ihren mehrstöckigen Straßen und dem wenigen Grün.

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dsc06239-kopieAm Umeda Sky Building wurde gerade der Weihnachtsbaum ausgestellt, doch wir hielten uns nicht lange auf. An der nicht weitentfernten, riesigen Osaka Station versuchten wir eine Touristeninformation zu finden, um in Erfahrung zu bringen, wie wir am nächsten Tag am besten zum Flughafen kämen.
Nachdem wir die gewünschte Information hatten, wollten wir zur benachbarten Umeda Station, um ein Tagesticket für die Metro zu erwerben. Auf der Karte sah der Weg zwischen den Stationen bedeutend kürzer aus, als er sich in Wirklichkeit darstellte.
Wir standen etwas planlos vor den Ticketschaltern, die wieder einmal kein englisches Menu aufwiesen, doch schnell eilte uns ein Mitarbeiter zu Hilfe und wir konnten unser Ticket für 800Yen erwerben.

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Mit der Bahn fuhren wir zum berühmten Osaka Castle, welches gut besucht war. Zum ersten Mal sah ich riesige goldgefärbte Gingkobäume.
Ab und zu wirkte es, als würde es Gold regnen.
Stattdessen entschied sich der Himmel lieber Wasser auf uns hinabzulassen.
Das Schloss begutachteten wir nur von außen, da wir kein Interesse für das Museum hatten und das Schloss im Inneren ausschließlich aus Beton bestand.


Unsere nächste Station war der Shitenoji Tempel. Dieser wurde teilweise renoviert, weshalb wir uns das Eintrittsgeld sparten.

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Von hier aus spazierten wir am Zoo vorbei zum Tsūtenkaku Tower, von dem wir uns eine tolle Aussicht über Osaka versprachen.
Um nach oben auf die Aussichtsplattform zu gelangen, mussten wir etwas Geduld beweisen, da wir mit verschiedene Aufzügen fahren mussten und sich dementsprechend längere Warteschlangen bildeten, die an Geschäften vorbeigelotst wurden.

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15025688_1255863171153618_9145998566545749674_oDoch oben angekommen wurden wir nicht enttäuscht und mit einem Häusermeer unter unseren Füßen belohnt. Soweit das Auge reicht, nur Häuser.
Die Fahrt nach oben hatte uns 210Yen gekostet und reichte bis zur Ebene mit verglasten Panoramafenstern. Wir hätten auch nach ganz oben in Freie fahren können, aber die zusätzliche 500Yen sparten wir uns.
Auf jeder Ebene gab es angestellte Fotografen, die die Besucher im typischen japanischen Singsang zum Fotografieren animierten. Es war ein wenig nervig, besonders weil die Stimmen der Damen bei jedem Mal höher wurden.

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15036653_1255863117820290_7237090110606771735_nUnten angekommen erkundeten wir noch das Gebiet um den Turm. Zahlreiche Läden boten Kugelfisch und Oktopusbällchen an und überall leuchteten bunte Schilder.
Mit der Bahn fuhren wir zurück zur Unterkunft. Eigentlich hatte ich noch den Sumiyoshi Taisha Schrein auf dem Plan gehabt, aber dieser war zu weit abgelegen und wir hatten schon sehr viele Tempel und Schreine gesehen.

Gegen 5, als es langsam dunkel wurde, brachen wir nach Dotonbori und Nippombashi aus, das besonders abends durch leuchtende Plakate und angeleuchteten Fassaden interessant wirkte. Es waren Massen unterwegs, überall wurde relativ günstiges Essen angeboten und immer wieder drang der Lärm aus den Pachinko Spielhallen auf die Straße hinaus. Hier pulsierte wirklich das Leben.
Wir machten uns auf die Suche nach einem Ghibli Store, doch als mein Navi verkündete, wir hätten unser Ziel erreicht, befand sich am Ziel nur eine leere Mauer. In einer Nebenstraße fragte ich einen jungen Mann, der vor einem Restaurant für Gäste warb. Mit Hilfe seines Übersetzungsprogramms auf dem Handy konnten wir uns recht gut verständigen. Er tippte auf Japanisch in sein Handy ein, was sofort automatisch ins Englische übersetzte. Das war schon sehr praktisch, doch richtig ans Ziel brachte mich das nicht.
Als wir schon aufgeben wollten, entdeckte ich eine Art Unterführung, die eher wie der Eingang zum Metrosystem wirkte. Die Welt unter der Erde entpuppte sich als riesige Shoppingmall und da war auch der gesuchte Laden. Mein Navi hatte doch nicht gelogen.

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Am Dotonbori River verkosteten wir Oktopusbällchen und lauschten einer Girlgroup, die die Menschen auf beiden Seiten des Flusses unterhielt.

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