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Donnerstag, 27.10. – Kyoto

15776969_1331630510243550_3781948688123375142_oEs war der letzte Tag in Kyoto und auch der letzte Tag, an dem wir den JR Pass nutzen konnten.
In der Metrostation schlossen wir unser Gepäck in einem der Schließfächer weg und brachen zu unserer Abschlussrunde auf.
Wir folgten dem Fluss nach Norden zum Heian Schrein.
Der Garten hinter dem Schrein war immer noch genauso schön, wie ich ihn kannte, nur der Zauber der Kirschblüten fehlte. Dafür waren bedeutend weniger Touristen unterwegs.

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dsc06074-kopieUnser nächster Anlaufpunkt war der Shinnyo-do Tempel am Berg, der umgeben von Friedhöfen und anderen kleinen Tempel beschaulich über Kyoto thronte.
Die Pagode des Tempels war in herbstliche Farben gebettet und es wirkte insgesamt sehr idyllisch.

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Auf dem Weg zum nahegelegenen Philosophenweg kauften wir in einem Family Mart unser Mittagessen. Ich kannte den Philosophenweg nur vollgestopft mit Menschen, denn im Frühling zur Kirschblüte erstrahlten hier die Bäume im zarten Rosa. Im Herbst wirkte die Gegend wiederum wie ausgestorben und wir konnten in Ruhe unser Mittagessen genießen.

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Wir schlugen die Richtung zum Eikando-Tempel wie am ersten Tag ein, um dann weiter zum Kiyomizu-dera zu gelangen.

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dsc06122-kopieIch wollte einen kurzen Halt beim Ryozen Kannon Tempel, da vor diesem eine riesige Kannon-bosatsu-Figur sitzt. Dieser Ort ist eine Gedenkstätte für die Gefallenen im Pazifikkrieg.
Die Dame am Einlass schien sich über unseren Besuch zu freuen, denn viele Touristen waren nicht da und drückte uns Räucherstäbe in die Hand, die wir vor der Kannon-Statue in einer Schale entzünden sollten, zum Gedenken.
Die Statue war innen begehbar und voll mit Laternen und kleinen Buddha-Statuen geschmückt.

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dsc06136-kopieEinen Katzensprung entfernt lag der Kodaij-Tempel, wo deutlich mehr Besucher sich durch die schöne Anlage schlängelten. Im Tempel selbst wurden Relikte aus dem Fushimimomoyama Schloss und dem Erbauer Hideyoshi ausgestellt, was für uns ganz interessant war, da wir am Tag zuvor das Schloss besucht hatten.

Die Gassen zum Kiyomizu-dera waren vollgestopft mit Menschen und von dem ganzen Gedränge war ich so gestresst, dass ich mir zum Ausgleich einen Regenschirm kaufte, der im Regen sein Muster veränderte.

Der Kiyomizu-dera wurde teilweise saniert, so dass nicht die komplette Plattform begehbar war und trotzdem konnten wir die tolle Aussicht auf Kyoto bei strahlendem Sonnenschein genießen.

dsc06184-kopieWir machten einige Souvenirstände unsicher, bevor es zur Metrostation ging, wo wir unsere Sachen holten und dann weiter zur Kyoto-Station fuhren.
Dank der Hyperdia App konnten wir eine JR Verbindung raussuchen, die uns innerhalb von 30 Minuten nach Osaka brachte.

Über AirBNB hatte ich eine Wohnung in Osaka gemietet, doch die Wegbeschreibung dorthin verwirrte etwas.
Um unnötige Wege zu sparen, charterten wir für 1260Yen ein Taxi, das uns ohne Probleme zur Unterkunft brachte, nahe des Juuso Bahnhofs.
Vor dem neunstöckigen Wohngebäude standen noch andere Touristen, die scheinbar auch über AirBNB gebucht hatten, denn sie folgten einer ähnlichen Schnitzeljagd nach Schlüssel wie wir. Ich hatte über Email eine Beschreibung zugeschickt bekommen, wie ich an den Wohnungsschlüssel kommen würde, das heißt im angrenzenden Fahrradraum war ein Kästchen versteckt, das sich mit einem bestimmten Pin öffnen ließ, worin sich der Schlüssel befand.

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Unsere Wohnung lag im 8. Stock und wir hatten eine tolle Aussicht auf die Skyline.
Nach einer kurzen Ruhepause spazierten wir zum Fluss, wo man eine traumhafte Sicht auf die abendliche Skyline Osakas hat. Sie wirkte wie aus einer anderen Welt.

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Am Juuso Bahnhof gab es viele Geschäfte und Restaurants, die günstiges Essen anboten. Der eigentliche Plan war gewesen, wieder im Supermarkt Essen zu besorgen, doch Gyoza für 220Yen und Shrimps für 500Yen lachte uns von einer der Speisekarten an. Die Essenbestellung dauerte etwas länger, da uns die Bedienung erst nicht wahrnahm, bis ein Nachbartisch wohl darauf hinwies, dass wir etwas hungrig wirkten.
Abschließend deckten wir uns im Family Mart mit Essen für das Frühstück am nächsten Tag ein.

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