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Tag 2 – Freitag, 23.9.2016

Der Tag stand im Zeichen Amsterdams. Aufgrund der Fahrradtour bewegten wir uns etwas langsamer als gewöhnlich und wie kann man Amsterdam besser erkunden, als mit einer Grachtenfahrt. Unweit des Bahnhofs werden verschiedene Touren angeboten. Wir entschieden uns für eine Hop on – Hopp off – Tour mit zwei unterschiedlichen Bootslinien. So hatten wir die Möglichkeit verschiedene Teile der Stadt zu sehen, die ich zu Fuß nicht hätte erreichen wollen.

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Die Fahrt führte vorbei am Hafenareal und der Hermitage, die eigentlich an die Hermitage von St. Petersburg erinnern soll, was ich aber irgendwie nicht unterschreiben kann, da die russische Hermitage in meiner Erinnerung definitiv pompöser war.
dsc04199-kopieDen ersten Ausstieg wagten wir nach einer dreiviertel Stunde Fahrt am Rijksmuseum, das wir allerdings nicht besichtigen wollten. Stattdessen unterquerten wir das Museum durch einen recht schönen Tunnel, um auf die andere Seite zu gelangen, denn unser Ziel war der Vondelpark, der etwas Erholung versprach. Der Park bietet die Möglichkeit einfach auf der Wiese zu entspannen, im Café die Sonne zu genießen oder am Teich Enten zu füttern.
Wir hielten uns nicht lange auf, sondern kehrten recht schnell zur Bootsanlegestelle zurück. Wir wechselten kurze Zeit später in die andere Bootslinie, um noch ein paar andere Orte der Stadt zu sehen, bis wir schließlich am Blumenmarkt die Boote hinter uns ließen.

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Eigentlich dachte ich, dass auf dem Blumenmarkt direkt Blumen verkauft werden, doch es werden hier hundert verschiedene Arten von Blumenzwiebeln, Pflanzensamen und Souvenirs angeboten. Wir deckten uns ordentlich ein, um unseren grünen Daumen zu Hause erproben zu können.

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Bevor wir nach Landsmeer zurückkehrten, spazierten wir noch etwas die Grachten entlang, dort wo uns vorher das Boot entlang gefahren hatte. Das goldene Sonnenlicht tauchte die Kanäle in eine wunderbar herbstliche Atmosphäre.
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Gegen Nachmittag erreichten wir wieder Landsmeer, wo wir noch etwas im Garten entspannten, bis wir mit dem Auto nach Zaanse Schans aufbrachen, denn ich wollte unbedingt Windmühlen sehen. Der Ort Zaanse Schans liegt etwa eine Viertelstunde von Landsmeer entfernt, allerdings dauerte unser Hinweg deutlich länger, weil mein Navi mir den längsten Weg rausgesucht hatte.
Pünktlich zu Sonnenuntergang erreichten wir die Ausläufer des Orts Zaanstad, an dessen Rand mehrere Windmühlen und eben das Freiluftmuseum Zaanse Schans mit altholländischen Häusern zu finden sind.

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Wir waren fast die einzigen Besucher, die die Museen schon geschlossen hatten und so konnten wir die abendliche Szenerie auf uns wirken lassen.
Zwischenzeitlich geriet ich durch die nächtliche Beleuchtung fast schon in Weihnachtsstimmung.

Tagsüber sind hier bedeutend mehr Besucher anzutreffen, wie wir am nächsten Tag schnell merken sollten.

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