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Erinnerung an Holland

Denkend an Holland seh ich breite Gewässer
träg durch unendliches Flachland gehn,
Reihen undenkbar schmaler Pappeln
wie hohe Federnvor den Wolken stehn,
und in dem gewaltigen Raume versunken
die Bauernhöfe verstreut übers Land,
Baumgruppen, Dörfer, die stumpfen Türme,
Kirchen und Ulmen in weitem Verband.
Die Luft hängt tief und die Sonne wird langsam
in graue vielfarbene Dämpfe gelöst,
und in allen Provinzen wird die Stimme des Wassers
mit seinem ewigen Unheil verflucht und gehört.

 -Hendrik Marsman, 1937-

Holland stand auf meiner Reiseliste eigentlich nie sonderlich weit oben, aber da dieses Jahr Freunde von mir ein paar Tage in Amsterdam waren und die Fotos ganz schön aussahen, rückte dieses Gebiet etwas mehr in meinen Fokus. Nun hatte ich 5 Tage frei und beschloss, dass es vielleicht an der Zeit wäre, Amsterdam mal einen Besuch abzustatten. Katrin bekam durch etwas Bettelei auch bei ihrem Arbeitgeber frei und nun musste nur noch schönes Wetter angekündigt werden und die Fahrt könnte losgehen.
Ich hatte im Vorfeld eine Unterkunft reserviert, die man bis zwei Tage vor der Ankunft auch stornieren konnte.
Der Wetterbericht versprach Sonnenschein und so konnte ich bei AirBNB noch eine schönere Unterkunft in Landsmeer, nördlich von Amsterdam buchen.
Die Fahrt verlief recht gut, bis auf einige Umleitungen und Staus. Wir waren erst 14Uhr gestartet und trafen gegen 21Uhr in Landsmeer bei Tiny und Teun ein, wo wir in ihrem Haus ein Zimmer gemietet hatten. Wir wurden von dem älteren Ehepaar freundlich begrüßt und der erste Eindruck war klasse. Tolle Einrichtung und Tiny und Teun hatten sofort Ausflugstipps parat und stellten sicher, dass wir uns am nächsten Tag Fahrräder ausleihen konnten.

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