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Barcelona – eine Stadt, die bisher nie auf meiner Wunschliste gestanden hatte und die ich nun dennoch besuchte, um mich vielleicht vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Mein Problem mit Barcelona: sobald man sich etwas über diese Stadt informiert, stößt man moderne Bauten, Gaudi, auch Dalí und jede Menge Mosaike, was mich eigentlich nicht sonderlich interessiert. Ich bin eher Fan von klassischen, alten Sachen.
Aber nun war ich mit meinen Freundinnen Katrin und Maria doch hier.

Placa Reial

Tag 1 – Mittwoch

Wir landeten auf dem Flughafen Barcelona gegen halb 2 und brauchten bis zu unserer Unterkunft an der Av. Diagonal (einer der großen Hauptstraßen im Zentrum Barcelonas) ca. anderthalb Stunden. Die Verbindung vom Flughafen bis zum Plaça de Catalunya in der Innenstadt war sehr gut durch die Aerobusse geregelt, die im 5 Minutentakt ankommen.

Unsere Unterkunft war ein Dreibettzimmer in einem privaten Appartement, das uns die Mieterin Isabel zur Verfügung stellte. Das Zimmer war ausreichend und bei etwa 25€ die Nacht mit kleinem Frühstück ziemlich günstig.

Gleich nach unserer Ankunft machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Plaça de Catalunya, um ins bekannte Gotische Viertel zu gelangen.



Es waren jede Menge Menschen unterwegs, darunter auch sehr gute Musiker, bei denen wir eine Weile lauschten.
Wir erreichten die Rambla, eine der bekanntesten Einkaufstraßen Barcelonas, an der auch die große Markthalle Mercado de La Boqueria liegt. Unmengen von Menschen drängten sich durch die engen Gänge, vorbei an Gewürzen, Obst, Schinken, Käse, Fisch und vielem mehr. Der Lärmpegel war recht hoch, aber es machte viel Spaß den Leuten beim Essen oder Anbieten ihren Waren zu zusehen. Dabei gönnten wir uns leckere Smoothies.


Durch die Gassen des Gotischen Viertels begaben wir uns langsam zur Kathedrale, die wir allerdings an diesem Tag nicht besuchen konnten, da wir keine passende Kleidung dabei hatten. Hier wird strengstens drauf geachtet, dass die Schultern und Knie bedeckt sind.

11878884_929431680463437_248147522822768201_oNach Einbruch der Dunkelheit machten wir uns auf den Weg zur Sagrada Familia, die etwa 10 Minuten von unserer Unterkunft entfernt lag.
11893951_929881177085154_1695989091941071981_oDen Rückweg wählten wir direkt durch den Stadtteil Gràcia, da es dort Ende August ein Lichterfest für die Nachbarn geben sollte (Festa Major Gràcia Street Festival), so hatten wir gelesen. Allerdings entdeckten wir anfangs nicht viel davon.
Durch das Gesuche verirrten wir uns irgendwann in den zahlreichen Gassen und natürlich hatten wir unseren Stadtplan in der Unterkunft gelassen.
Durch Zufall stießen wir auf größere Menschenmengen, denen wir folgten, denn wo Menschen sind, muss ja was los sein. Und so gelangten wir schließlich da hin, wo wir hinwollten.

Die Gassen waren geschmückt, in der Mitte der Straßen und Plätze waren Tische für die Nachbarschaft aufgestellt, an denen gegessen wurde, an der Seite wurden die Touristen unter Aufsicht der Ordner vorbeigeschleust.
Es gab kleine Veranstaltungen mit Musikern und Zauberkünstlern.
Letztendlich war dieses Fest nur 3 Straßen von unsere Unterkunft entfernt. Wir hätten das Suchen abkürzen können.

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